Die harten Einschnitte zahlen sich aus: Irland ist der Musterschüler unter den Euro-Krisenstaaten.

Am westlichen Zipfel Europas erlebt das Land eine verblüffende wirtschaftliche Wiederauferstehung. Die Grüne Insel erreichte vergangenes Jahr das höchste Wirtschaftswachstum in Europa und wird voraussichtlich auch dieses Jahr Wachstumsspitzenreiter sein. 2016 stieg das irische Bruttoinlandsprodukt um rund 7 Prozent – sechsmal so stark wie die Eurozone insgesamt. Gut vier Jahre ist es her, dass Irland von einer gewaltigen Immobilienmarkt- und Bankenkrise in die Knie gezwungen wurde und als zweites Mitgliedsland der Währungsunion nach Griechenland einen internationalen Notkredit aufnahm.

Irland – starke Handelspartner

Das stark vom Außenhandel abhängige Irland profitiert von dem glücklichen Umstand, dass es den beiden wichtigsten Handelspartnern des Landes gut geht: Sowohl Großbritannien als auch die Vereinigten Staaten wachsen viel stärker als die meisten anderen Industrieländer. Die irischen Exportunternehmen sind die Nutznießer davon. Trotzdem können andere Euro-Krisenstaaten von Irland lernen: Früher als andere in Europa haben die Iren harte persönliche Einschnitte in Kauf genommen und so internationale Wettbewerbsfähigkeit zurückgewonnen.

In Irland wurden in den vergangenen vier Jahren fast 100.000 neue Arbeitsplätze geschaffen.

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